Ringmutter M10 (DIN 582) – galvanisierte Sicherungsmutter für beanspruchte Verbindungen
Produkt: Ringmutter M10, galvanisiert. Diese Mutter ist nach DIN 582 ausgeführt und wird unter der Bezeichnung (MPN) 338.68.69 geliefert. GTIN: 582003.
Die Ringmutter ist so ausgelegt, dass sie als Sicherungsmutter fungiert, wobei die Ringform die Durchführung eines Splints oder einer Sicherungsstange durch das Mutternauge ermöglicht, um eine Rotation und das Lösen der Schraube zu verhindern. Sie wird typischerweise an Achsen, Augen oder Anwendungen mit Vibration und Bewegung eingesetzt, bei denen eine herkömmliche Flügelmutter nicht ausreichend mechanische Sicherung bietet.
- Standard und Abmessung: Hergestellt nach DIN 582, Größe M10. Die Abmessungen folgen der Norm für Ringmuttern, was die Kompatibilität mit Standard-M10-Bolzen und Achskonturen gewährleistet.
- Material und Oberfläche: Verzinkter Stahl. Die zinkbeschichtete Oberfläche bietet Korrosionsschutz, geeignet für Außenanwendungen und normale mechanische Umgebungen, in denen Feuchtigkeit auftreten kann. Die Verzinkung bietet ein Gleichgewicht zwischen Schutz und Kosteneffizienz, ohne die mechanischen Eigenschaften der Mutter wesentlich zu beeinflussen.
- Funktionale Eigenschaft: Das Ringauge ermöglicht das Einführen eines Splints oder einer Sicherungsdraht. Wenn der Splint eingesetzt ist, verhindert er, dass sich die Mutter durch Vibration oder Rotation löst, was in vielen Motorrad- und Maschinenanwendungen wichtig ist.
- Anwendungsgebiete: Geeignet für Achsenenden, Radnabenschrauben, Kettenschrauben, Augen und andere Fittings, bei denen mechanische Sicherung mit Splint bevorzugt wird. Typischerweise von Mechanikern und erfahrenen Motorradfahrern bei Wartung und Reparatur verwendet.
- Kompatibilität: Passt zu Standard-M10-Bolzen und Achsen mit gebohrten Enden für den Splint. Die Übereinstimmung mit DIN 582 sorgt für Austauschbarkeit mit anderen DIN-kompatiblen Teilen.
Technische Bemerkungen und Montage: Montieren Sie die Mutter mit dem korrekten Drehmoment in Bezug auf die Spezifikationen des Bolzens. Die Bohrung im Achsen- oder Bolzen muss der Art des verwendeten Splints entsprechen (Rundsplint, Federstift oder SAE-Typ je nach Anforderung). Verzinkte Oberflächen können elektrisch leitfähig sein; falls elektrische Isolation erforderlich ist, ist dies zu beachten.
Qualität und Identifikation: Die Bezeichnung (MPN) 338.68.69 und GTIN 582003 ermöglichen eine einfache Identifizierung dieser Ringmutter in Ersatzteillisten und bei Bestellungen. Obwohl dem Produkt kein Markenname in den Lieferantenangaben zugeordnet ist, bleibt DIN 582 eine relevante Qualitäts- und Formreferenz für die mechanische Funktion.
Praktische Hinweise: Verwenden Sie immer den richtigen Typ und die richtige Größe des Splints für das Ringauge. Überprüfen Sie den Zustand der Verzinkung bei Wiederinbetriebnahme in korrosiven Umgebungen und ersetzen Sie die Mutter, wenn die Ringgeometrie beschädigt oder deformiert ist, sodass der Splint nicht mehr korrekt sitzt.