Ankerstange M16-30/160 VMZ-A 105 – Verankerung in rissigem und nicht rissigem Beton
Diese Ankerstange gehört zum VMZ-Injektionssystem und kombiniert eine Gewindestange mit konischen Spreitelementen und einem Zweikomponentenkleber. Ziel des Systems ist es, hohe Punkt- und Linienlasten über chemische Verankerung auf den Untergrund zu übertragen, wodurch die Randabstände reduziert und die Verankerungstiefen im Vergleich zu reinen mechanischen Lösungen minimiert werden.
- Funktion: Die Ankerstange wird in ein Bohrloch eingesetzt, das mit VMZ 345 Injektionsmörtel gefüllt ist. Nach Aushärtung bilden die Haftung des Mörtels und die konischen Spreitelemente eine belastungsfähige Verankerung sowohl in rissigem als auch in nicht rissigem Beton.
- Anwendungsbereiche: Verankerung schwerer Bauwerke wie Stahlkonstruktionen, Konsolen und Fassadebeschläge in Beton, bei denen Anforderungen an Randabstand und Bohrtiefe eingeschränkt sind.
Material und Konstruktion
Die Ankerstange ist mit konischen Expansionselementen ausgeführt, die dafür dimensioniert sind, mit einem chemischen Injektionsmörtel zu arbeiten. Die Kombination aus Stahlgewinde und Zweikomponenten-Mörtel bietet sowohl mechanische Unterstützung bei Zug der Dübel als auch chemische Bindung im Bohrloch. Die Materialauswahl gewährleistet eine stabile Verankerungseffekt ohne Übertreibungen hinsichtlich Haltbarkeit; endgültiger Korrosionsschutz hängt von der spezifischen Oberflächenbehandlung ab, die bei der Bestellung überprüft werden sollte.
Technische Daten und Abmessungen
- Gewinde-/Typen: M16 x 44 (Gewindelänge angegeben)
- Gewindemarke / Produktnummer (MPN): 486.00.02
- GTIN: 4043315065957
- Bohrlochdurchmesser: 18 mm
- Gesamtlänge ( Dübelänge ): 160 mm
- Notwendige Verankerungstiefe in Beton: 105 mm
- Max. Spannstärke der Komponente (Klemmstärke): < 30 mm
- Empfohlenes Anzugsmoment für Dübel: 50 Nm
Praktische Eigenschaften
- Das System erlaubt Bearbeitungen bei niedrigen Temperaturen (genehmigt ab -5 °C Bodentemperatur) und reduziert den Bedarf an dicken Betonkomponenten.
- Beschränkte Abmessungen der Ankerstangen ermöglichen die Auswahl geeigneter Durchmesser und Verankerungstiefen für die jeweilige Belastungssituation.
- Kostenvorteil durch weniger Bohrarbeit und geringeres Volumen eingesetzter Teile im Vergleich zu einigen traditionellen mechanischen Verankerungen.
Verbindung zum Injektionsmörtel
Injektionsmörtel: VMZ 345 (Referenznummer: JM-Nr. 4860409). Die Tragfähigkeit des Systems setzt eine korrekte Anwendung dieses Zwei-Komponenten-Mörtels sowie die Einhaltung des Bohrverfahrens, Reinigung des Bohrlochs, korrektes Press-/Einsetzzeit und Aushärtungszeit gemäß den Anweisungen des Mörtelherstellers voraus.
Kompatibilität und Installation
Die Ankerstange ist für Beton (rissig und nicht rissig) konzipiert. Für jede Installation sollten folgende Faktoren bewertet werden: Zustand des Betons (Risse, Alter), Bohrmethode (maschinen- oder manuell), Reinigung des Bohrlochs (Blasen/Kehrung) und Temperaturbedingungen bei Verwendung von VMZ 345 Mörtel. Beachten Sie die genehmigungen und Unterlagen des Herstellers für die Dimensionierung bei Lastberechnungen.
Zusammenfassung
M16-30/160 VMZ-A 105 (MPN 486.00.02, GTIN 4043315065957) ist ein basierendes Ankerstangen-Injektionssystem, das sichere Verankerungen in Beton mit Anforderungen an geringeren Randabstand und begrenzter Bohrtiefe ermöglicht. Das System kombiniert mechanische Spreizwirkung und chemische Bindung über VMZ 345 Injektionsmörtel, um schwere Lasten in sowohl rissigem als auch nicht rissigem Beton aufzunehmen.