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Zündkerze

Zündkerzen für Motorräder – NGK, Bosch, Champion, Beru u.v.m.

Hier findest du Zündkerzen für Motorräder in vielen Varianten – sowohl Standard-Zündkerzen als auch weiterentwickelte Typen wie Iridium- und Performance-Zündkerzen. Wir führen Zündkerzen von u.a. NGK, Bosch, Champion und Beru sowie ausgewähltes Zündungszubehör wie Zündkerzenstecker und weitere Teile für das Zündsystem.

Die richtige Zündkerze hat großen Einfluss auf Startverhalten, Leerlauf und Durchzug im gesamten Drehzahlbereich. Nutze gern unsere Suchfunktion, um Zündkerzen zu finden, die zu Marke, Modell und Baujahr passen – oder filtere nach Hersteller, wenn du die genaue Bezeichnung bereits kennst.

  • Zündkerzen für klassische und moderne Motorräder
  • Standard-, Iridium- und weitere Zündkerzentypen
  • Zündungszubehör wie Zündkerzenstecker (und verwandte Teile)

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Ratgeber: So wählst du die richtige Zündkerze für dein Motorrad

Die Zündkerze sitzt im Zylinderkopf und liefert den Funken, der das Kraftstoff-Luft-Gemisch entzündet. Wenn Wärmewert, Länge, Elektrodenform und ggf. eingebauter Widerstand zur Motorcharakteristik passen, profitierst du in der Regel von leichterem Start, stabilerem Leerlauf und gleichmäßigerem Durchzug.

Wann sollte man die Zündkerzen wechseln?

Als grobe Faustregel werden Zündkerzen häufig etwa alle 10 000 km gewechselt – bei vielen Kurzstrecken, oder wenn der Motor unruhig läuft, auch früher. Halte dich immer an den Wartungsplan im Handbuch, da das Intervall je nach Motor, Zündkerzentyp und Fahrprofil variiert.

Anzeichen für verschlissene oder falsche Zündkerzen

  • Der Motor springt schlechter an (insbesondere beim Kaltstart)
  • Unruhiger Leerlauf oder Verzögerung beim Gasgeben
  • Zündaussetzer bzw. “Ruckeln” unter Last
  • Erhöhter Verbrauch oder ein “träge” wirkendes Beschleunigungsverhalten

Die wichtigsten Punkte: Wärmewert, Gewinde und Länge

Bei der Wahl der Zündkerze für dein Motorrad müssen vor allem diese Punkte stimmen:

  • Wärmewert – eine zu “kalte” oder zu “warme” Zündkerze kann zu schlechtem Lauf und erhöhtem Verschleiß führen.
  • Gewindedurchmesser und Steigung – müssen zum Gewinde im Zylinderkopf passen.
  • Gewindelänge (Reach) – eine falsche Länge kann zu unvollständiger Verbrennung und im Extremfall zu Motorschäden führen.
  • Sitztyp – Flachdichtring oder Konussitz, je nach Konstruktion des Motors.
  • Widerstand (R) – viele moderne Motorräder verwenden Widerstandszündkerzen, um Störungen in Elektronik/Einspritzung zu reduzieren.

Standard vs. Iridium – wann lohnt sich das?

Standard-Zündkerzen decken die meisten Anforderungen ab und sind ideal für den normalen Straßenbetrieb und Service nach Herstellervorgaben. Iridium-Zündkerzen (und andere “Fine-Wire”-Typen) kommen oft zum Einsatz, wenn eine besonders stabile Zündspannung unter anspruchsvollen Bedingungen und meist eine längere Lebensdauer gewünscht wird – die richtige Wahl hängt trotzdem von der Empfehlung des Herstellers für deinen Motor ab.

Elektrodenabstand (Gap) und Montage

Viele Zündkerzen werden mit voreingestelltem Elektrodenabstand geliefert, dennoch kann das tatsächliche Spiel variieren. Wenn du den Abstand einstellst, solltest du immer die Vorgaben im Werkstatthandbuch verwenden. Für die Montage sind saubere Gewinde, korrektes Anzugsmoment und ggf. ein neuer Dichtring wichtig, damit die Kerze dicht und dauerhaft sitzt.

  • Zündkerzen immer zuerst von Hand eindrehen, um Kreuzgewinde zu vermeiden
  • Nach Herstellervorgabe anziehen (Drehmoment hängt von Kerzentyp und Zylinderkopf ab)
  • Zündkerzenstecker und Zündkabel mitprüfen – viele Fehler machen sich ähnlich bemerkbar wie “defekte Zündkerzen”

Zündkerzenbild lesen: schnelle Diagnose über Farbe und Belag

Das Aussehen der Zündkerze verrät viel über den Zustand des Motors:

  • Hellbraun/grau – meist ein Zeichen für eine normale Verbrennung
  • Schwarz verrußt – kann auf ein zu fettes Gemisch, viel Leerlaufbetrieb oder eine schwache Zündung hinweisen
  • Feucht von Benzin – deutet häufig auf Zündaussetzer/keine Zündung oder wiederholte Startversuche hin
  • Weiß/”verbrannt” – kann auf ein zu mageres Gemisch oder zu hohe Betriebstemperatur hindeuten (Wärmewert und Motoreinstellung prüfen)

Die passende Zündkerze finden – am einfachsten über Modell/Baujahr

Am sichersten ist es, die Zündkerze anhand von Marke, Modell und Baujahr zu wählen – oder anhand der exakten Herstellerbezeichnung, falls du diese bereits kennst. Auf dieser Seite kannst du auch nach Marke (z. B. NGK, Bosch, Champion und Beru) filtern und anschließend die Ausführung wählen, die zu deinem Motor passt.

Wenn du dir unsicher bist, welche Zündkerze dein Motorrad benötigt, kannst du uns jederzeit mit Angaben zu Marke, Modell und Baujahr (ggf. auch Motorvariante) kontaktieren. Wir helfen dir gern dabei, den richtigen Typ und die passende Spezifikation gleich beim ersten Mal zu finden.